Hexen arbeiten in Balance, mit den Rhythmen des Mondes und der Gezeiten.
Sie besitzen uraltes Wissen, und sehen hinter den Schleier. Sie sind Heiler, Führer, Beschützer und Lehrer
Gesegnet seien die Hexen, denn sie werden immer magische Geschöpfe sein.
Ostara
20. 03 2026 um 15:45 MEZ
Wir bitten
Für die Jahreszeiten des Lebens für Anfänge, Wiederkehr und Wandel. Für Ei, Knospe und Samen, für das Erwachen der Erde und für eine reiche, segensvolle Ernte. Mögen unsere Wünsche Wurzeln schlagen und im Licht der Götter wachsen.
So soll es sein!
Für alle Wesen der Erde, groß und klein
Gesegnet zu sein.
Wir erheben unseren Becher in heiligem Lob
und Ehren Erfolge, die unserem Auge verborgen.
So soll es sein!
Wir pflanzen unsere Samen; sie keimen in unseren Herzen und in unseren Gedanken.
Sie manifestieren sich in der Realität
Und die Götter antworten in gleicher Weise.
So soll es sein!
Unsere Samen gedeihen und wachsen zum größten Wohl, mit der Sorgfalt und Liebe, unserer Hingebung, mit den Segnungen von Wasser, Erde, Feuer und Luft, unser Leben zu erleichtern!
So soll es sein!
Wir rufen die Weisen der Hügel, die Hüter der Felder, den Gott und die Göttin des Wachstums. Segnet unsere Samen, damit sie die besten Früchte tragen zum Wohle aller Wesen!
So soll es sein!
Anja
Bildquelle: „KI/Shutterstock.com“
Ostara Ritual
Vorbereitung
Lege folgende Dinge bereit:
Räucherung
- Ostara‑Räuchermischung (1 Teil Birkenholz und deren Blätter, 2 Teile Fichtenharz, 1 Teil Wacholderholz und Beeren, 1 Teil Veilchen, 1 Teil Eisenkraut, 1 Teil Rosenblüten und Blüten der Natur (Krokus etc.) oder deine eigene Mischung)
Kerzen
- weiße Kerze für Eostre (Neubeginn, Morgenlicht)
- goldene Kerze für Áine (Sonnenkraft, Mut, Lebensfeuer)
Symbole & Gaben
- ein rohes Ei (Symbol des Erwachens)
- eine Schale Wasser aus der Natur (Reinigung, Klarheit)
- Samen (Wachstum, Manifestation)
- eine Feder (Botschaft des Windes)
- Opfergaben: Honig, Blüten, Hafer, Brot oder Milch
- ein kleines Tuch
- eine Feuerschale oder Räucherschale mit Kohle etc.
- ein Stein zur Erdung
Der richtige Ort
Für ein Ostara‑Ritual eignen sich Orte, wie eine Lichtung, der Rand eines Waldes, ein Hügel mit weitem Blick, ein Bach, eine Quelle oder ein kleiner Teich, ein einzelner Baum, der dich ruft, ein Platz, an dem das erste Grün sichtbar wird.
Wähle einen Ort, der sich wach, frisch und leicht anfühlt. Ein Platz, an dem du das Vogelzwitschern hören kannst, den Duft von Erde wahrnimmst, das zarte Grün der Knospen dich umgibt und den Atem des Windes spürst
- Dieser Ort soll sich anfühlen wie ein Tor zwischen den Jahreszeiten – nicht mehr Winter, noch nicht ganz Frühling. Hier kannst du die Rückkehr des Lichts miterleben.
Ostara trägt die Energie von: Erwachen, Neubeginn, Hoffnung, Wachstum, Mut, Licht, das zurückkehrt und Zyklen, die sich erneuern
Du rufst die Kräfte von:
- Eostre – Göttin des Morgenlichts, der Knospen, des Neubeginns
- Áine – Göttin der Sonne, des Mutes, der Lebenskraft
- den Ahnen – die über die Zyklen wachen
- den Naturgeistern – die das Land wecken
- den Elementen – Erde, Wasser, Feuer, Luft
Beginn des Rituals – Den Raum öffnen
Sobald du deinen Ort gefunden hast, stelle deine Räucherschale und deine Gaben ab. Atme tief ein. Berühre die Erde mit deinen Händen.
Sage (oder denke):
„Ich betrete den Hain des Frühlings. Möge dieser Ort mich hören. Möge die Erde mich tragen. Möge das Licht mich führen.“
Reinigung des Ortes – „Den Weg klären“
Nachdem du dich zentrierst und deinen Platz hergerichtet hast, zünde die Ostara‑Räucherung an. Halte die Schale hoch und sprich:
„Rauch des Frühlings, Rauch des Neubeginns, reinige diesen Ort. Wecke, was schläft.“
Gehe im Uhrzeigersinn um den Platz und räuchere ihn ab.
Als nächstes, führe die Räucherschale deinen Körper entlang und sprich:
„Ich reinige mich im Rauch des Erwachens. Ich lasse los, was mich bindet.“
Tauche deine Finger in die Wasserschale. Berühre Stirn, Herz, Hände.
„Áine, goldenes Licht, kläre mich. Eostre, Morgenkraft, erneuere mich.“
Nun zünde die weiße Kerze an:
„Eostre, Licht des Morgens, erhelle meinen Weg.“
Zünde die goldene Kerze an:
„Áine, Feuer des Herzens, stärke meinen Mut.“
Bildquellen: „KI/Shutterstock.com“
Nimm das Ei und halte es an dein Herz.
„Eostre, Göttin des Erwachens, segne meinen Neubeginn.“
Flüstere ihm zu, was du in diesem Jahr gebären willst. Lege es vor die weiße Kerze oder an die Wurzeln eines Baumes.
Halte die Feder hoch.
„Windwesen, tragt meine Bitte in den Himmel, zum Kessel des Wandels, wo jeder Atemzug zur Schöpfung wird. Führt mich auf den Pfad des Lichts.“
Lege nun die Feder zwischen die Kerzen.
Als nächstes legst du deine Opfergaben an einen schönen Platz in deiner Nähe ab und sprichst:
„Eostre, Áine, nehmt meine Gaben. Nährt die Erde, und nährt meinen Weg.
Aus Erde wächst Leben. Aus Licht wächst Mut.
Aus Samen wächst die Zukunft.
Aus meinem Willen wächst mein Weg.
Eostre, Áine, segnet mein Erwachen
und das Werden dieses Jahres.
Mit Dankbarkeit ehre ich euch,
Hüterinnen des Lichts und des Lebens.
Möge euer Segen mich begleiten, so wie ich euch meinen Segen schenke, für eure Gaben, eure Führung und eure Liebe.
So sei es –
jetzt und im kommenden Jahr.“
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Wenn dein Ritual vollendet ist, tritt einen Schritt zurück und atme tief ein. Spüre den Ort, die Erde unter deinen Füßen, den Wind auf deiner Haut, das Licht der Göttinnen in deinem Herzen.
Nimm deinen Stein, der dein Ritual begleitet hat, wieder an dich. Er begleitet dich das Jahr über mit seiner Kraft der Erneuerung und der Jugend, bis zum nächsten Jahr des Ostara Festes.
Lösche die Kerzen sanft, indem du sie erstickst – nicht ausblasen, damit der Segen nicht verweht.
Sprich leise:
„Das Licht kehrt heim, doch sein Segen bleibt.“
Nimm nun die Reste deines Rituals und gib sie der Erde zurück oder suche einen Platz an den Wurzeln eines Baumes.
Lege und gieße alles hinein und sprich:
„Was der Erde entstammt, kehrt zur Erde zurück. Genährt sei der Boden, genährt sei mein Weg.“
Wenn du ein Ei verwendet hast, kannst du es nun ebenfalls vergraben – als Gabe an Eostre und Áine, als Symbol des Neubeginns.
Verbinde dich noch einmal mit der Energie die du riefst.
Lege eine Hand auf dein Herz, die andere auf die Erde.
Atme tief ein und spüre:
- die Kraft der Erde unter dir
- das Licht der Göttinnen über dir
- den Wind, der deine Bitte trägt
- das Feuer, das in dir brennt
- das Wasser, das dich reinigt
Sprich:
„Ich bin Teil des Kreises. Ich bin Teil des Lichts. Ich bin Teil des Erwachens.“
Lass die Energie durch dich hindurchfließen – von der Erde in dein Herz, von deinem Herzen in den Himmel.
Richte dich auf und sprich:
„Eostre, Morgenkraft, Áine, Sonnenherz, ich danke euch für euren Segen."
Verneige dich leicht – nicht als Unterwerfung, sondern als Ehrerbietung.
Drehe dich einmal langsam gegen den Uhrzeigersinn um dich selbst.
Sprich:
„Der Kreis ist offen, doch ungebrochen. Die Göttinnen gehen mit mir.“
Gehe nun langsam vom Ritualplatz weg. Nicht hastig, nicht abrupt. Jeder Schritt ist ein Übergang zurück in die Welt – doch du trägst das Licht des Frühlings in dir.
Wenn du möchtest, berühre beim Gehen einen Baum, einen Stein oder die Erde, als Zeichen des Dankes und der Verbundenheit.
















